Computer-Control

Programme für Selectrix*
(*eingetragenes Warenzeichen der Fa. Trix, Nürnberg)

Das Programm Modellbahn-Steuerung wurde bereits 1985 entwickelt und geschrieben. Der Grundstock und das Grundschema haben bis heute Bestand und Gültigkeit. Selbstverständlich wird es permanent weiterentwickelt und neue Funktionalitäten werden integriert. Es ist das einzige Programm, welches von der Grundstruktur her für das  Datenformat von Selectrix entwickelt wurde. Daher unterstützt es alle Möglichkeiten dieses Systems und ergänzt sich in idealer Weise.

Die Modellbahnsteuerung ist ein Programm-Paket zur vorbildgerechten Steuerung von Modellbahn-Anlagen. Vom weichen Anfahren und zielgenauen Bremsen, vorbildgerechten Geschwindigkeiten, Fahrstraßen- und Bock-Sicherung, bis hin zur Gleisbild-Anzeige werden alle für den betrieb einer Modellbahn-Anlage erforderlichen Funktionen dem großen Vorbild entsprechend durchgeführt.

Abgestimmt auf die Selectrix Mehrzugsteuerung nutzt die Modellbahn-Steuerung alle Vorteile dieses Systems und erweitert es zu einem realistischen Mehrzug-Steuerungssytem einsetzbar für praktisch jede vorbildgerecht angelegte Modellbahn-Anlage.

Die Steuerung einer Modellbahn ist eine Prozess-Steuerung und -Kontrolle mit vielen komplexen Funktionen. Die Modellbahn-Steuerung reduziert diese Komplexität durch äußerliche Vereinfachung auf das für den Modellbahner erforderliche Minimum.

Die Programme und die erforderlichen Daten der jeweiligen Modellbahnanlage werden betriebsbereit ausgeliefert. Die Daten für den Betrieb der Anlage können vom Anwender selbst eingegeben und aktualisiert werden.

Sicherheit ist großgeschrieben: Die automatische Fahrstraßen-Verriegelung und die Blocksicherung verhindern Flankenfahrten und Auffahren auf in Blockabschnitten stehende Züge. Bei nicht feststellbaren Fehlfunktionen (wie z.B. mechanischen Problemen bei Weichen, usw.) wird eine Schadensbegrenzung durchgeführt.

Weiches Anfahren und Bremsen: Züge werden vorbildgerecht weich beschleunigt und gebremst. Auch an Steigungen: Hier brauchen Loks, wie auch bei langen Zügen, mehr Leistung und beschleunigen deshalb langsamer.

Zielgenaues Bremsen vor Signalen und im Bahnhof: Züge halten vorbildgerecht vor den Signalen, in Bahnhöfen mittig an der Bahnsteigkante.

Vorbildgerechte Geschwindigkeiten: Für jedes Gleis und für jede Weiche kann eine Höchstgeschwindigkeit angegeben werden. Dadurch kann ein ICE auf einer Schnellfahrstrecke seine 250km/h fahren, auf der Nebenbahn hält er sich jedoch an die vorgeschriebenen 120 oder gar 50 km/h. Auch die Geschwindigkeit einer Einfahrt bei Halt-zeigendem Ausfahrsignal oder die Geschwindigkeit über abzweigende Weichen kann für jedes Gleis bzw. jede Weiche individuell festgelegt werden.

Betriebsarten: Automatikbetrieb gemischt mit kontrolliertem manuellem Betrieb, Fahrpläne und Fahrstrassen stellen, die Geschwindigkeit der Züge wird vom Rechner bestimmt; einzelne Züge können aber auch über einen Selectrix Fahrregler gefahren werden.

Rangieren: Rangieren zwischendurch, trotzdem kontrolliert und unfallfrei. Ob Ob Rangieren eines Zuges in ein Abstellgleis oder einen Zug neu zusammenstellen: auch Rangierstraßen sind gesichert und unter Kontrolle des Rechners.

Gleisbild-Anzeige: Gleisbildpult inbegriffen: Spurplan-Anzeige auf dem Bildschirm - bis zu 9 verschiedene Ansichten einer Anlage, ohne verwirrende Details, das für den Betrieb erforderliche Minimum auf einen Blick.

Gleisbildpult: Nicht jeder mag ein Gleisbildpult in grün. Manche mögen es hellgrau, andere dunkelblau oder goldfarben. Und eine Übersicht über die gesamte Anlage geht auch: bei Gleisbild-Anzeige auf einem separaten Rechner kann eine Übersicht über die gesamte Anlage angezeigt werden,

 

F a h r s t r a s s e n d y n a m i s c h: Fahrstrassen brauchen nicht "programmiert" werden. Mögliche Fahrstraßen werden von der Steuerung aus der Gleisgeometrie automatisch erkannt und verwendet.

Ausweichgleise: Nicht nur für Schattenbahnhöfe: Bahnhofs- oder Abstellgleise können zu Ausweich-Gleisgruppen zusammengefasst werden. Einfahrende Züge suchen sich daraus entsprechend der Zuglänge das kürzeste, freie Gleis aus.

Gleisbauarbeiten: Auch bei Modellbahnen muss mal etwas repariert werden: Unbefahrbare Gleise und Weichen können blockiert werden. Bei Gleisen kann sogar ein Ausweichgleis, falls vorhanden, angegeben werden.

Kehrschleifen: Ein Relais zur Umpolung des Fahrstroms in der Kehrschleife: den Rest macht das Programm.

Schranken: Sind kein Problem und werden automatisch vom Programm gesteuert incl. der Blinkanlage

Weichenantriebe: Auch langsame weichen- und Signalantriebe sind kein Problem. Signale werden erst auf Fahrt frei gesetzt, wenn die Weichen "umgelaufen" sind - der "Lokführer" fährt erst los, wenn das Signal umgestellt ist.

Signale: Signale werden automatisch richtig gestellt: ob Hp2 bei Fahrt über abzweigende Weichen oder Vorsignale vor komplizierten Bahnhofseinfahrten.

Gleissperrsignale: Ob Rangierfahrt oder Zugfahrt: Gleissperrsignale, separat stehend oder vereint mit einem Ausfahrsignal, werden immer richtig angezeigt.

Überlange Züge: Züge länger als einzelne Blockabschnitte stören den Betrieb nicht: die Steuerung kennt ihre Züge und deren Längen und gibt einen Block erst frei, wenn der Zug ihn wirklich verlassen hat. Ob lang oder kurz: die Steuerung hat beides, während des Betriebs, immer unter Kontrolle.

Doppeltraktion und Schublok: Zwei Loks an einem Zug: kein Problem. Die Loks dürfen auch unterschiedlich schnell sein, die Fahrstufe der zweiten Lok wird automatisch richtig nachgeführt - auch wenn die zweite Lok "verkehrt herum" eingestellt ist. Eine Schublok hilft der Zuglok, ohne die Wagen aus dem Gleis zu drücken, auch bei langen Zügen.

Besonderheiten und Unübliches: Rangiergleise bei Bahnhofseinfahrten und Bahnhofsgleisen mit einer Weiche am Bahnsteig sind zwar etwas Besonderes, aber für die Steuerung nichts exotisches. Gleisgruppen: Gleisbereiche, in denen mehr als eine bestimmte Anzahl Züge sich gegenseitig blockieren würden, sind wohl etwas exotisch, aber notwendig sind sie schon, sonst kann es vorkommen, dass die Züge einer Anlage sich gegenseitig im Wege stehen.

 

Leistungsmerkmale:

Anlagen-Geometrie (je nach Programmausführung)

Loks:

Züge:

Fahr-Weg-Pläne (je nach Programmausführung):

 

Gleisbild-Anzeige (Bildschirm):
  • 9 Anlagen-Ansichten mit jeweils bis zu 150 Gleisen, 120 Weichen
  • Belegt-Anzeige
  • Fahrstraßen-Anzeige
  • Zugnummern-Anzeige
  • Signal-Anzeige
  • Gleisbildanzeige auf separatem Rechner mit Anlagenübersicht ist möglich

Baugrößen:

  • N (1/160), HO, HOm, HOe (1/87), TT (1/120)
  • andere Baugrößen auf Anfrage

Voraussetzungen

SELECTRIX Mehrzugsteuerung:

  • Zentraleinheit 1, 2 oder Central-Control 2000
  • Booster1, 2 bzw. Power-Pack 2000 zur zusätzlichen Leistungsversorgung
  • Triebfahrzeuge mit Selectrix-Lokdecoder
  • Belegtmelder, Funktionsdecoder, Encoder A/B
  • Computer-Interface mit Verbindungskabel

Personal Computer, Personal System oder kompatibles System:

  • Prozessor 8088 oder höher, min. 512 KB Hauptspeicher
  • Tastatur, Diskettenlaufwerk, Festplatte mit min. 1 MB freiem Speicherplatz
  • Serielle Schnittstelle
  • Bildschirm: Mono oder Farbe
  • Für Gleisbildanzeige: Farb-Grafik-Bildschirm
  • Für komb. Steuerung mit Gleisbildanzeige: mind. 80286 Prozessor, VGA-Grafikkarte, VGA-Farbbildschirm
  • PC oder MS DOS

Konfigurations-Beispiele:

Steuerung ohne Gleisbild-Anzeige:

PC mit Prozessor 8088 mit Mono- oder Farb-Bildschirm steuert bis zu 10 von bis zu 32 betriebsbereiten Zügen. Schnellere Prozessoren (z.B. 80286) steuern bis zu 32 Züge. Mit VGA-Bildschirm bis zu 62 Züge.

 

Steuerung mit Gleisbild-Anzeige:

PC mit Prozessor 80286 oder höher mit VGA-Farb-Bildschirm steuert bis zu 40 Züge auf einer Anlage mit gleichzeitiger Gleisbild-Anzeige auf bis zu 9 Ansichten.

 

Steuerung mit separater Gleisbild-Anzeige:

PC mit Prozessor 8088 oder höher mit Mono- oder Farb-Bildschirm steuert die Züge, ein zweiter PC mit Farb-Bildschirm (VGA) zeigt das Gleisbild an. Die Rechner kommunizieren über Selectrix uns tauschen hierbei die Betriebsdaten aus. Bis zu 4 Zusatz-Rechner können an eine Steuerung über zusätzliche Computer-Interface angeschlossen werden. Hierbei ist ggf. ein zweiter Bus erforderlich.

Zweiter Selectrix-Bus für erweiterte Adressen:

Zur Erhöhung der Anzahl Selectrix-Adressen können bei der Modellbahn-Steuerungen die Weichen, Signale usw. über eine separate Zentraleinheit und ein zweites Computer-Interface an eine zweite serielle Schnittstelle angeschlossen werden. Hierdurch werden mehr Adressen für Loks zur Verfügung gestellt. Der zweite Bus ist ggf. auch bei Konfigurationen mit mehreren PC erforderlich.

Lieferumfang

Handbuch als PDF-File, Programm- und Anlagendaten-CD. Die Programme werden in ausführbarer Form für die jeweilige Anlage ausgeliefert. Die Anlagengeometrie kann vom Benutzer nachträglich geändert und angepasst werden. Zur Erstellung der Anlagendaten ist ein Plan der gewünschten/vorhandenen Anlage erforderlich. Im Lieferumfang ist eine Beratung bei der Planung der jeweiligen Anlage erhalten.