Hier
nun einige Antworten auf mögliche und bereits gestellte Fragen von Kunden und
Interessenten:
Rechnergröße:
es kommt darauf an, wie viele Züge Sie gleichzeitig
fahren lassen möchten. Es gelten etwa folgende Werte:
bei max. 10 Zügen =
8088 Prozessor 4,7 MHz
bis zu 25 Zügen
= 80286 Prozessor 10 MHz
bis zu 40 Zügen
= 80386 Prozessor 16 MHz
Er muss IBM-kompatibel sein, DOS mind. 3.2, VGA-Bildschirm sowie VGA-Grafikkarte.
Windowsrechner haben kein Problem. Das Programm kann auf dem Desktop über ein
Icon gestartet werden.
Verbindung
zu anderen Steuerungen:
Es ist nicht möglich, das Programm mit anderen
Steuerungen zu verknüpfen (z.B. Lauersteuerungen). Dies ist auch nicht geplant,
da diese Funktionen im Wesentlichen im Programm integriert sind.
Mehrfachtraktion:
Das Programm beinhaltet eine Mehrfachtraktion. D.h.:
es können 2 Lokomotiven gleichzeitig an einem Zug gesteuert werden. Dabei ist
es unerheblich, ob es sich um einen Vorspann oder Nachschub handelt. 3
Lokomotiven gleichzeitig an einem Zug ist derzeit nicht möglich. Wird aber
gerade darüber nachgedacht. Das Programm orientiert sich hierbei an der 2-fach
Funktion des Trix Combi-Controll 66810.
Faulhabermotoren:
Das Programm hat mit Faulhabermotoren keine
Schwierigkeiten. Soweit Sie sich mit SELECTRIX vertragen. Eine besondere
Handhabung ist nicht notwendig.
Gleisbildeditor:
Das Programm verfügt über ein
Gleisbildeditorprogramm. Maximal 9 Seiten
Anzeige der Gleise:
rot
= belegt
mit Anzeige der Zugnummer
gelb
= reserviert
mit Zugnummer
grau
=
frei
Anzeige der Weichen:
siehe Gleise, jedoch ohne Zugnummer und Weichennummer
Anzeige
und Steuerung einer Drehscheibe:
ist in der Software enthalten. Unter Verwendung
Ein ergänzendes Modul
Fahrplanbetrieb:
Züge fahren über Fahrpläne. Es muss/sollte für
jeden Zug ein Fahrplan vorhanden sein. Dieser kann als Dauerfahrplan
geschrieben, und jederzeit wieder geändert werden, oder als Fahrplan mit
Parkautomatik. Das heißt, der einzelne Zug stellt sich nach der Abarbeitung
seines Planes in seinem Bestimmungsgleis ab und parkt solange, bis ihn der
Betreiber wieder ins Programm nimmt. Ebenfalls kann ein Zug mit Fahrplan auf
einen Handregler gelegt werden und somit computerüberwacht, manuell mit dem
Handregler abgefahren werden.
Züge können auch über die Tastatur direkt
angesprochen und gefahren werden. Im Programm befindliche Zugeinheiten fahren
kontrolliert weiter
Automatischer
Zugwechsel:
Dies ist programmtechnisch nicht vorgesehen. Eine
Schattenbahnhofsteuerung im Sinne von Zug 1 fährt ein, Zug 2 fährt aus, usw.
gibt es nicht. Ist bei der Vielfalt des Programms auch nicht notwendig. (Könnte
jedoch in abgewandelter Version in einem zukünftigen Update kommen !?!? z. B.
als Zuggruppen.)
Besetztmeldeanschluss
der Blöcke:
Pro Block ist nur eine Adresse am Besetztmelder
notwendig. Der Block muss auch nicht innerhalb seiner Länge mit diversen
Isolierverbindern getrennt sein. Diese Trennung ist nur zwischen den Blöcken
und Weichen notwendig.
Wichtig:
Weichen und Weichenstrassen werden nicht als Block gezählt und dürfen deshalb
auch nicht innerhalb von Blockabschnitten liegen.
Widerstandslack:
Es ist zu begrüßen, wenn jede Achse der Wagen mit
einem Widerstandslack versehen ist. Es kann auch ein SMD-Widerstand an die Achse
geklebt werden und mit Leitlack zur Radfläche verbunden werden. Damit erkennt das Programm auch, wenn
ein Zug einen Wagen verloren hat, dass der nachfolgende Zug dessen Abschnitt
nicht befahren darf. Es erfolgt eine permanente Abfrage des Besetztmelder. Das
Programm gibt eine Meldung, dass sich ein "UFO" auf einem
freigegebenen Block befindet, bzw. "TAIL", d.h., dass sich der
Zugschluss noch im Block befindet.
Steuerung des Programms:
| Blocklänge | Musseingabe |
| Zuglänge | Musseingabe |
| Geschwindigkeit | Musseingabe |
| Block | Musseingabe aller Blöcke |
| Weichen | Musseingabe aller Weichen |
| Signaleingabe | können eingegeben werden (sinnvoll bei einer Gleisbildanzeige auch für nicht auf der Anlage eingebaute Signale) |
| Entkuppler | nicht vorgesehen als Automatik, manuell über Funktionsdecoder und Handregler |
| Weichengeschwindigkeiten | können eingegeben werden pro Weiche gerade und abzweig |
| Blockgeschwindigkeit | können abweichend vom Standard pro Block erfasst werden |
Signale:
Es sind derzeit folgende Signalbilder darstellbar:
Hp 0, Hp 1,
Hp 2, Sh 1, sowie die dazugehörigen Vorsignalbilder
Vr 0, Vr 1, Vr 2
Sowohl mit Licht als auch mit Flügelsignalen.
(Die Erfassung
der ersten, kompletten Grunddaten einer Anlage sind im Kaufpreis enthalten. Das
Programm wird somit betriebsbereit ausgeliefert!!)
Punktbremsung vor Signalen. erfolgen. Sind jedoch nur
so gut wie die Kalibrierung des Fahrzeuges vorgenommen wurde und wie der
technische Zustand des Fahrzeuges ist. Hier gibt es leider Fahrzeuge auf dem
Markt, die nicht optimal sind. Bahnsteigmitte ist O.K..
Flankenschutz: erfolgt.
Auffinden freier Gleise im Schattenbahnhof: Es können
im Programm, oder im Fahrplan, sogenannte Ausweichgleise eingegeben werden.
Sowohl für den Schattenbahnhof, als auch für den Bahnhof, Ausweichstellen,..
.Automatischer Streckenbetrieb ist Standard. Es fahren nur die Züge, welche vom
Betreiber aktiviert worden sind. Züge, welche nach dem Abschalten des PC nicht
in ihrem Stammgleis stehen, gehen nach dem erneuten Programmstart wieder auf die
Strecke. Das heißt, sie arbeiten ihren Fahrplan an der Stelle weiter ab, an der
sie gerade stehen. Das Programm kann zu jeder Zeit beendet werden. Ein Fahren
der Züge ist auch jederzeit über eine Direkteingabe an der Tastatur möglich.
Rangierbetrieb:
Es können Rangierfahrstrassen gestellt werden. Die Züge
können dann mit dem Handregler in das entsprechende Gleis rangiert werden. Ist
auch über das Programm möglich. Es können
Fahrstrassen in bereits besetzte Gleise gestellt werden. Der Zug muß
dann allerdings mit einem Handregler in das Gleis gefahren werden. Die belegte
Fahrstrasse muss anschließend vom Benutzer (Stellwerker) wieder aufgelöst
werden. Während des Rangierens ist aber keinesfalls der Streckenbetrieb
unterbrochen. Dieser geht ohne Einschränkungen weiter, sofern sie nicht über
die für das Rangieren gesperrten Gleise müssen.
Handregler:
Im Programm sind zusätzlich 2 Fahrregler
installiert. Diese haben die Funktion für Licht ein/aus, beschleunigen über
Fahrstufen +/- oder Massesimulation und Zugkraft sowie die Nutzung der zweiten
Zusatzfunktion des SELECTRIX Decoders.
Betriebsstundenzähler:
Ist im Programm enthalten. Bezieht sich auf die Adresse des Lokdecoders. Egal vor welchem Zug die Lok eingesetzt wird. Es ist darin ersichtlich, wie lange jede Lokomotive bereits gefahren ist. Die Anzeige erfolgt nach dem Aufruf des entsprechenden Lokdecoders. Es ist darin ersichtlich: Gesamtfahrleistung in Kilometer, Gesamtbetriebszeit, Kilometer und Stunden seit der letzten Hauptuntersuchung (Reinigung). Werte der Hauptuntersuchung können während des Programmbetriebes zurückgesetzt werden. Gesamtdaten über ein Editionsprogramm.
Insgesamt
können 250 Lokomotiven erfasst werden!!
Laufleistungen
von Zuggarnituren:
Hier werden die gesamten Laufleistungen der
Zuggarnituren ermittelt. Sie können ersehen, wie viele km der Zug, umgerechnet
auf die Vorbildgröße, zurückgelegt hat. Wird unabhängig zu den
Loklaufleistungen gebildet.
An-
und Abmeldung:
siehe oben. Bei dem Programmstart kann ich jeden Zug
einzeln starten oder aber einen Globalstart durchführen. Dies bewirkt, daß
alle Züge, welche nicht in Ihrem Stammgleis (Parkgleis) stehen, automatisch in
den Fahrplanbetrieb übergehen.
Erfüllung
von Bedingungen:
Diese Antwort kann nicht neutral sein, da ich von der
Funktion des Programms überzeugt bin. Es dürften aber 90% Ihrer Fragen mit
einer positiven Antwort versehen sein. Ich selbst habe das Programm seit 1989 im
Einsatz. Ich möchte es nicht mehr missen. Meine vorherigen Versuche liefen über
Relaissteuerungen, Blockstreckensteuerungen, Lauersteuerungen. Nichts hat mich
jedoch mehr überzeugt, als dieses Programm. Alle Ausfälle, welche bisher
auftraten, waren mechanische Probleme an den Triebfahrzeugen oder
Weichenantrieben. Allerdings verhält sich die Software auch gelegentlich
"menschlich". Am Überzeugendsten ist jedoch das Programm in Aktion zu
sehen. Eine Vorführung an meiner Anlage kann jederzeit vereinbart werden.
Eventuell auch bei Kundenanlagen, nach Rückfragen.
Alle Anlagendaten können jederzeit vom Anwender
wieder geändert oder ergänzt werden!!!
Gleisbildeditor:
Bei Erwerb der Version mit Gleisbildanzeige ist im
Kaufpreis die Erfassung des Gleisbildes enthalten. Der Anwender kann dies aber
jederzeit selbständig wieder ändern, bzw. neu erfassen.
Schranken:
Eine Ansteuerung für beschrankte oder
lichtgesteuerte Bahnübergänge ist enthalten. Es ist auch möglich, mehrere
Bahnübergänge in einem Gleisabschnitt zu betreiben.
Versionen:
Version 1: bis 40 Blockstrecken
Version 2: von 41 bis 120 Blockstrecken
Version
3: größer 100 Blockstrecken bis derzeit 250 Blockstrecken
Lieferzeiten:
Das Steuerprogramm ist lieferbar. Die Erfassung der Daten benötigt ca. 2-3
Wochen (je nach Größe der Anlage). Das Testen ca. 1 Woche.
Vorab kann ein Handbuch zum Preis von 20,-- Euro auf
Datenträger
bezogen werden, welche beim Kauf des Programms angerechnet werden.
Demo-Version zu Euro 20,-- (wird nicht auf die
Vollversion angerechnet)
Voraussetzung:
Es
ist ein Gleisplan vorhanden aus dem die Gleise und Blöcke ersichtlich sind
(Handskizze). Die Angaben der Blöcke (Nummer des Blocks, Länge, an welcher
Decodernummer mit welchem Anschlußwert), Weichen (Nummer der Weiche, an welchem
Decoder mit welchem Anschlußwert, oberer oder unterer Halbkanal).
Beispiel:
Block 1, 235 cm, Decoder 100, Klemme Nr. 4,
Block 3, 190 cm, Decoder 101, Klemme Nr. 7, usw.
Weiche 23, Decoder 88, unterer Kanal, Anschluss Nr. 3
Weiche 29, Decoder 88, oberer Kanal, Anschluss Nr. 2, usw.