Überarbeitet am:
29.09.2010
19.01.2005 31.08.2005
13.11.2005 Feb. 2007
Aug. 2007 Sept.
2007 Dez.2007
Jan.2008
März 2008
Mai 2008
Juni 2008
Juli 2008
Sept. 2008
Nov. 2008
April 2009
Aug. 2009
Dez. 2009 Juni
2010 Okt.
2010 März 2011
Auf dieser Seite wird in unregelmäßigen Zeitabständen über den Stand der sich entwickelnden HOm-Anlage berichtet. Es besteht kein Zeitdruck eines fixen Termins an welchem es fertig sein muss oder sollte. So wie die Zeit es erlaubt, dann auch die notwendige Lust und Motivation vorhanden ist, werden Schienen verlegt, einzelne Blockabschnitte und Weichen angeschlossen und selbstverständlich umgehend mit dem Programm geprüft und befahren.
Der
Grundgedanke der Anlage ist eine ganz simple und einfache, eingleisige
Rundumstrecke. Ausgehend von einem Schattenbahnhof soll die Fahrt durch einen
Zwischenbahnhof zum Kreuzen von Zügen in den Bahnhof gehen. Von dort wieder
durch einen weiteren Zwischenbahnhof in den Schattenbahnhof. Ein Zwischenbahnhof
erhält eine Umlademöglichkeit für Zement. So findet auf der Schiene der
Transport des Zements vom Bahnhof in den Zwischenbahnhof statt. Die eingebauten
Kehrschleifen erlauben ein Drehen der Züge um diese in beide Richtungen fahren
zu können.
Es werden nur so viele Zugeinheiten eingesetzt wie es Abstellgleise im
Schattenbahnhof gibt. Keine Zugeinheit wird im Bahnhof oder auf sonstigen
Gleisen geparkt. Auf diese Weise bin ich Fahrdienstleiter und entscheide welche
Zugeinheiten in Betrieb sind und welche Pause haben. Denn Züge ohne eigene
„Heimat“ müssen immer unterwegs sein….
Grundsätzlich ist auszuführen, dass die Anlage komplett nach dem System Selectrix digitalisiert und mit dem Steuerungsprogramm „Computer-Control“ von Heinrich O. Maile gesteuert wird (Informationen zum Programm entnehmen Sie der Programmbeschreibung auf dieser Homepage). Die zum Einsatz kommenden Bauteile sind vorhandene Originalbausteine von Selectrix und der Neubedarf wird mit Komponenten von Rautenhaus ergänzt.
Stand 19.01.2005:
Der Grundrahmen für die Schattenbahnhofsebene ist verlegt, die Bretter darauf
verschraubt. Diese Arbeiten wurden von einem Fachmann (Schreiner) ausgeführt. So
liegt diese Ebene richtig im "Wasser" und ist plan.
Die ersten Gleise des Schattenbahnhofs sind verlegt und an die Belegtmelder
angeschlossen. Zum Einsatz kommen die von der vorherigen N-Anlage noch
vorhandenen Trix Besetztmelder 66820 und neuere Belegtmelder von rautenhaus
digital SLX816 und SLX818. Zum Schalten der Weichen wird der vorhandene
Funktionsdecoder 66821 und der rautenhaus digital SLX808 eingesetzt.
Als Gleise werden die Bemo Standardgleise und Weichen verwendet. Im Bereich des
Schattenbahnhofs werden Weichenantriebe von Firma Glöckner verwendet (siehe
Shop). Diese Antriebe wurden über einen Zeitraum von 6 Monaten an einem großen
Testkreis erprobt und für sehr geeignet empfunden. Die Montage erfolgt in diesem
Fall direkt neben der Weiche. Geschaltet wird der Antrieb über Gleichstrom. Dies
stellt hier kein Problem dar, denn die Funktionsdecoder geben Gleichstrom aus
und so kann problemlos geschalten werden.
Stand 31.08.2005:
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Die Gleise
und Weichen des Schattenbahnhofs sind komplett verlegt und zu etwa 60 Prozent an
die erforderlichen Funktionsdecoder und Belegtmelder von Trix und rautenhaus
angeschlossen. Der bereits mögliche computergesteuerte Testbetrieb hat ergeben,
dass es sehr sinnvoll ist die Weichenherzen der Bemo-Weichen ebenfalls
anzuschließen. Der nächste Block beginnt direkt an der Trennstelle zum nächsten
Gleis. Ich habe daher das kurze Zwischenschienenstück sicherheitshalber auch mit
einer Strombrücke versehen. So ist gewährleistet, dass auch zweiachsige
Lokomotiven in diesem kurzen Schienenstück mit Strom versehen werden. Jetzt
kommt man noch gut zum Löten an die Weichen heran. Ist erst mal die
Bahnhofsebene installiert wird es wesentlich komplizierter. Hier herrscht erst
einmal das Motto: „Vorsicht ist die Mutter der Porzellan Kiste“.
Um dem Fahrvergnügen ein Stück mehr zu frönen wurde die Ausfahrt
Schattenbahnhof in Richtung West zum Kreuzungsbahnhof „Susch“ voran getrieben.
Die verdeckt liegenden Weichen in dieser Bahnhofseinfahrt wurden ebenfalls mit
den Antrieben von Firma Glöckner versehen. Die sichtbaren Antriebe wurden mit
einem „Flüsterantrieb“ aus dem Hause rautenhaus versehen. Ausgewählt habe ich
die digitale Variante. Hier wird der Befehl zum Schalten direkt über die Schiene
erteilt. Es ist kein Funktionsdecoder notwendig.
Ich muss gestehen, dass ich mit der Inbetriebnahme des ersten Flüsterantriebs
etwas erschrocken bin. Wahrscheinlich habe ich zu viel in das Wort „Flüster“
hinein gelegt. Da es sich um einen ungewohnten Servoantrieb handelt habe ich
mich erst an das knackende Geräusch während des Schaltvorgangs gewöhnen müssen.
Setzt man hier die Geräuschkulisse eines motorischen Antriebs dagegen, so ist es
tatsächlich ein Flüsterantrieb. Die Geschwindigkeit des Stellvorgangs kann
individuell eingestellt, und somit dem persönlichen Wunsch angepasst werden.
Stand 13.11.2005:
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Es ist noch nicht endgültig
entschieden, ob die Anlage einmal mit Oberleitung ausgerüstet wird. Um jedoch
darauf vorbereitet zu sein wurde in der Auffahrt vom Schattenbahnhof nach Susch
in den notwendigen Gleisbereichen, die einmal überdeckt werden, eine
Tunneloberleitung angebracht. Die Planung hierfür sah vor, dass ich einen
Kupferdraht verwendet, daran Schienenprofil anlöte und es getan ist. Theorie war
gut, die Praxis nicht so sehr erfolgreich. Es müsste mehrfach nachgebessert
werden bis es dann ging. Zufrieden bin ich noch nicht. Warte mal den
Praxisbetrieb ab.
Die nicht sichtbare Querverbindung der beiden Kreuzungsbahnhöfe Susch und
Surava ist gerade im Bau. Vier der sechs Blockabschnitte sind gebaut und in
Betrieb.
Derzeit wird an der Auffahrt vom Schattenbahnhof in Richtung Ost nach Surava
gebaut. Hiernach kann dann auch die Querverbindung vollends beendet werden.
Ein weiterer Servo-Weichenantrieb wurde eingebaut und in Betrieb genommen.
Dieser ist wesentlich geräuschärmer als der Erste. Von der Funktion bin ich
zwischenzeitlich begeistert.
Stand Februar 2007:
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Die Bahnhofsgebäude wurden
vertauscht. Surava ist nun Susch und Susch gleich Surava. Dies hat mir von den
Gebäuden und dem Platz so besser gefallen. In Susch wurde ein Läutwerk (D+R)
integriert. So ist nun hörbar, aus welcher Ecke der Zug einfährt.
Der vorgesehen Bahnhof Klosters war bereits verlegt, verdrahtet und im
Fahrplanbetrieb aktiv. Da hat mich in einem kurzen Urlaub im Herbst 2006 die
jahrelange "Blindheit" verlassen. Auf der Fahrt mit der Seilbahn von Davos Platz
auf das Jacobshorn konnte ich den Bahnhof von Davos Platz nach oben schwebend so
richtig genießen und ansehen. Und dabei habe ich zum ersten Mal so richtig wahr
genommen, dass dort noch eine Drehscheibe vorhanden ist, welche genutzt wird.
Und so war der Virus gelegt und konnte nicht wieder entfernt werden. Die
aufkommenden Gedanken wurden am PC umgehend in wintrack umgesetzt und der
vorhandene Gleisplan entsprechend neu geplant. Darunter leiden wird wohl das
Faller Car System, da die Gleise nun etwa 12 cm weiter in die Anlage gerutscht
sind. Auch die weiteren Baumaßnahmen leiden darunter, denn Davos Platz hat
wesentlich mehr Weichen als Klosters.... und dies muss erst finanziert
werden..... muss ja nicht sofort fertig werden.
In der Zeit dazwischen habe ich auch erste Versuche mit dem Einschottern der
Gleise unternommen. Dies wurde an den Bahnhofsgleisen von Susch getestet. Zur
Anwendung kam der Gleisschotter von ASOA, ??????. Ich habe bewusst auf eine
Korkunterlage verzichtet. War mir zu viel Arbeit. Na ja, hier kommt dann der
"Fahrbahner" wieder mehr durch als der Landschafts- und Geländebauer. Um ein für
mich zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen musste ich den Schotter insgesamt
drei Mal mit dem Schotterkleber bearbeiten. Jetzt ist es fest, jedoch nicht
hart. Wenn man mit dem Finger drüber rubbelt lösen sich schon noch diverse
Steine. Gehe davon aus, dass dies nicht der Standard ist und ich es so lassen
kann. Nachdem der Kleber getrocknet war (mind. 24. Std.) habe ich meine Züge
darüber rollen lassen. Das Fahrgeräusch hat sich durch das Einschottern
wesentlich erhöht. So weiß ich jetzt, wann der Zug den Bahnhof erreicht hat,
ohne rüber schauen zu müssen. Ach ja, so hab ich es mir immer wieder angeschaut
und kam zu der Feststellung, dass es doch nicht so gut aussieht und irgendetwas
unter den Schienen fehlt.... aber mit dem Gedanken Kork wollte ich mich nicht
anfreunden.
In Köln auf der Messe habe ich mich mal von unserem Stand verdrückt und den
Stand von minitec24 aufgesucht nette und informative Gespräche mit den beiden
Herren zu führen. Was ich dort gezeigt bekam hat mir gefallen. Als Unterlage
wurden Streifen aus schwarzem Gummi verwendet. Der Schotter wurde mit einem
speziellen und neuen Schotterkleber verklebt, welcher elastisch aushärtet.
Darüber habe ich mir dann doch mehr Gedanken gemacht als mir lieb war. Da ich
den Bahnhof sowieso komplett neu bauen muss faste ich den Entschluss diese
Technik zu verwenden. Natürlich wie immer auch nicht mit letzter Konsequenz. Die
vorgeschlagene Gummiunterlage für die Gummigleistrasse habe ich nicht
verwirklicht. Mir ist klar, dass ich dann wieder eine Verbindung über den
Schotter auf die Platte habe. Gleichzeitig denke ich mir aber, dass der
elastische Kleber mehr an Geräusch absorbiert als der seither verwendete Kleber.
Die Bahnhofsgleise sind jetzt so verlegt, dass ich wenigstens wieder fahren
kann. An ein schottern kann noch nicht gedacht werden. Um es doch mal zu testen
habe ich etwa 10 cm Gleis von der Drehscheibe weg zum Lokschuppen ein
geschottert
und mit dem neuen Kleber versehen. Sparen sollte man nicht. Und nach einem Tag
Trockenzeit kann ich sagen, dass es ausreichend ist und kein weiterer
Klebevorgang notwendig ist. Über die Geräuschentwicklung kann ich noch nichts
berichten. Kommt später..... kann aber dauern....
Stand August 2007:
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In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich mich viel mit dem
Faller Car System beschäftigt. Draht verlegt, getestet und wieder entfernt. Neu
gefräst, verspachtelt und getestet. Immer und immer wieder. Dabei gab es einige
herbe Niederlagen. Man muss akzeptieren, dass es einfach im Radius Grenzen gibt
und die Fahrzeuge dann ein Eigenleben entwickeln und nicht mehr dem Fahrdraht
folgen. Und dann gibt es zwischen den Fahrzeugen noch große Unterschiede in
ihrem Fahrverhalten. Hat man es mit einem Fahrzeug getestet und für gut
befunden, so heißt dies nicht, dass es mit anderen Fahrzeugen auch funktioniert.
So ist meine Erfahrung aus den letzten Monaten.
Zwischenzeitlich habe ich einen Fahrkreis liegen. Hiervon kann man zum
zukünftigen Hotel abbiegen und auf drei Parkplätzen Fahrzeuge halten lassen. Vor
dem Bahnhof ist eine Abzweigung vorhanden um direkt neben den Schienen halten zu
können. Hier weiß ich noch nicht, ob dies für Laster verwendet wird oder doch
passender weise für den Busverkehr genutzt wird. Direkt vor dem Bahnhof sind
zwei Abzweigungen vorhanden. Beide werden in den Parkplatz des Bahnhofs
geleitet. Der Radius ist allerdings so klein, dass nur Pkws, Sprinter,
Wohnmobile und Kleinbusse hier abzweigen dürfen. Ja, ok, der Traktor darf es
auch. Aber für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen ist absolutes Abbiegeverbot.
Eine weitere Abzweigung ist integriert, welche dann im verborgenen die Fahrzeuge
auf das obere Brett zum Bahnhof Davos Platz führen soll. Hieran werd ich in den
nächsten Wochen arbeiten.
Die ersten Fahrversuche waren gut. So habe ich dann bereits einen kleinen Berg
darüber gebaut. Sollte es sich als nicht befahrbar erweisen wird es ein großes
Problem geben..... doch dies hoffe ich nun mal nicht.
Die Steuerungssoftware für die Modellbahn wurde nun so verbogen, dass ein
Betrieb für das Car System durchführbar ist. Die Regelung der Fahrzeuge ist
natürlich nicht machbar aber die Blocküberwachung, das Schalten der Weichen,
Haltestellen und Parkplätze funktioniert.
In den vergangenen Wochen habe ich mich auch immer wieder mir
den Signalen auf meine Anlage beschäftigt. Wie, wo und welche ich
einbauen soll.
Eine ganze Reihe von RhB-Signalen von Bemo standen zur Verfügung und sind auch
schon teilweise eingebaut und in Funktion. Am Anfang war dies in Ordnung und
zufrieden stellend. Sind diese doch preisgünstig und nichts anderes als
Dekoration. Wenn gleich ich seit Jahren mir immer wieder die Signale von
MicroScale angeschaut habe. Man sollte dann nicht im Internet surfen und sich
die doch sehr schönen Module und Anlagen der einschlägig bekannten Modellbauer
der RhB-Szene ansehen. Und man sollte auch nicht vor Ort das Original ansehen
und die dort installierten Signale. Ich habe beides getan. Mich von den Bildern
im Internet begeistern lassen (mit dem Wissen, dass ich diese Modellbaukunst
nicht erreichen werde) und die Signale im Bahnhof Davos Platz.
Hiernach habe ich es getan, ja einfach getan. Ich stellte mir die Frage, ob die
Signalbilder bei der Ausfahrt Davos Platz in Richtung Klosters modellmäßig
nachstell bar sind. Ob ich es in das Programm einbinden kann. Ich sah Wege es zu
verwirklichen, sendete an Firma MicroScale ein Originalbild und es war zu
machen. So bestellte ich dieses Signal. Für die Anzeige der Gleisnummer habe ich
bis zur Lieferung eine notwendige Diodenmatrix gelötet. Nach der Lieferung habe
ich mich erst mal an den Signalmodellen gelabt. Eine wunderbare Freude erfüllte
mich und nichts konnte mich abhalten das Signal umgehend ein zu bauen.
Es macht einfach Spaß zu sehen wie die Funktion gegeben ist. Erhält ein Zug
Ausfahrt Richtung Klosters, so erscheint zuerst das Räumungssignal. Nach kurzer
Zeit wird in der Gleisnummernanzeige die Gleisnummer des ausfahrberechtigten
Zuges angezeigt um gleichzeitig das Signal von Halt auf Fp1 oder Fp2 um zu
schalten. Es begeistert mich einfach diesem Signalspiel zu zusehen.
Wird die Einfahrt in den Bahnhof Davos Platz aus Richtung Klosters geschalten,
so wird ebenfalls das Räumungssignal eingeschaltet und in der
Gleisnummernanzeige wird die Nummer für das einfahrberechtigte Gleis angezeigt.
Wie halt im Original auch .......
Noch nicht vorhanden sind die in Davos Platz vorhandenen Bremsprobesignale mit
integriertem Abfahrbefehl. Programmtechnisch schon vorbereitet, jedoch noch
nicht bestellt. Wird auch noch ne Weile dauern.
Für die Ausfahrt in Richtung Filisur ist zweibegriffiges
Signal (rot/grün) notwendig und ein separates beidseitig zeigendes
Räumungssignal. Hierzu konnte ich mich nicht entschließen. Da dieser Bereich des
Originalbahnhofs nur abgeändert nachgebaut wird (nur zwei statt vier
Doppelkreuzungsweichen) beschloss ich hier ein Vorbildsignal (zweibegriffig) zu
nehmen und das Räumungssignal ebenfalls aufsetzen zu lassen. Man möge es mir
verzeihen, doch es sollte so sein.
Auch hier wird bei der Ausfahrt das Räumungssignal geschaltet und dann das
Hauptsignal. Bei der Einfahrt ist das Räumungssignal geschaltet und das
Hauptsignal bleibt auf rot.
Stand
September 2007:
zurück
Der September brachte viel Arbeit in Form von Testreihen. Es wurden Signalbilder
für den Signalbaustein SLX813 erfasst und getestet. Oftmals musste hierzu ein
Signaldecoder SLX813 ausgebaut, wieder eingebaut oder versetzt werden. Dann die
Signalbilder auf den Rechner kopiert werden um anschließend die Bausteine zu
testen. Oh ja, Theorie ist die eine Seite, die Praxis dann die andere Seite.
Doch mir dem Ergebnis unterm Strich war ich dann sehr zufrieden. Da die
Signalbilder über den Handregler getestet wurden machte ich mir auch gleich
Gedanken ob und wie dies mit der Software auch geschaltet werden kann. Hierzu
habe ich dann meine Anlagendaten "verfeinert" und passende Signalbilder für den
Baustein erfasst und programmiert (diese Signalbilder stehen dann auch dem
Endanwender zur Verfügung).
So sitze ich jetzt immer wieder fasziniert vor der Bahn und schaue dem
Wechselbild der Signale zu. Wusste gar nicht, dass es einen so begeistern kann.
Ich finde es schön, wenn ein Zug ausfahren soll zuerst das Räumungssignal
angeht, anschließend und zeitversetzt der Ausfahrbefehl (Fp1 oder Fp2) angeht
und hierzu auch die Gleisnummer im Gleisnummernanzeiger erscheint. Der Abschluss
wird dann der noch nicht vorhandene Abfahrbefehl sein. Dieser wird als letzter
angehen. Hiernach setzt sich der Zug dann langsam bis zur zulässigen
Ausfahrgeschwindigkeit in Bewegung. Nach der Vorbeifahrt am Signal schaltet es
wieder auf rot (Halt) zurück.
Fährt ein Zug ein, so schaltet das Signal in gleicher Reihe, nicht jedoch der
Fahrbefehl. Dieser bleibt auf rot.
Rangiert ein Zug in diesem Bereich, so bleibt das Signal auf rot stehen. Dies
wollte ich zuerst nicht glauben und wahr haben. Doch ein Besuch in Davos und bei
der Sichtung meiner Bilder ist dem so. Die Rangiereinheit fährt am rot zeigenden
Signal vorbei!!!
Im Car System wurde darüber sinniert wie man die Verbindung
von unten (Susch) nach oben (Davos Platz) realisieren kann. Es wurde umgesetzt,
doch muss ich sagen es ist mehr eine "Geisterbahn" als eine ordentliche
Fahrstraße. Es musste auf kurzer Distanz eine Höhe von 12 cm überwunden werden.
So habe ich jetzt hier auch eine "Bergbahn". Die Fahrzeuge mühen sich doch
erheblich ab um nach oben zu kommen. Doch sie kommen an. Und um wieder nach
unten zu kommen wurde ein ovaler Kreisverkehr gebaut. So kann ich jetzt die
Autos auf eine längere Strecke senden. Und dieser Kreisverkehr wird auch dazu
verwendet, dass die Fahrzeuge aus Davos nicht zwingend nach Susch runter müssen.
Hier sehe ich vor allem bei den Pkws Probleme in der Leistung. Macht bestimmt
keinen Spaß, dass diese Modelle nur wenig fahren können da die Energie am Berg
verbraten wird (dies ist hypothetisch und kann erst nach erfolgten Versuchen
genannt werden).
Im Bereich Susch sind nun 12 Fahrbahnabschnitte (Blockstellen) mit Rückmeldung,
Parkplatz oder Stoppstelle erstellt worden. Nach dem Einbau der zwölften Bahn
haben einige Autos die "Gerade" nicht mehr erwischt und sind planlos weiter
gefahren. Dies machte es erforderlich einen Teil des Drahts neu zu verlegen.
Und schön ist es, wenn zeitgleich mit den Zügen auch die Automodelle unterwegs
sind. Derzeit sind dies 3 Fahrzeuge: 1 Lkw, 1 MB 300, 1 kleiner Postbus.
Ein operativer Eingriff setzte mich dann zwischendurch mal für einige Zeit außer Gefecht um an der Anlage weiter bauen zu können. Darf nichts schweres heben oder belasten. So habe ich einen Bausatz aus dem Regal genommen (Faller 130428 Gasthof zur Linde) und zusammen gebaut. Schön langsam und bedächtig. Dieser wird zukünftig in Davos Platz angesiedelt sein.
Stand
Dezember 2007:
zurück
Nach dem Besuch von mehreren Messen in den vergangenen Wochen, einigen
Planungen von Kundenanlagen habe ich mir ein paar Tage eine Auszeit gegönnt und
an dem Gelände meiner Bahn weiter gebaut. Dies fällt mir immer wieder schwer, da
ich zu viele schöne Bilder im Internet von anderen Modellbahner ansehe und weiß,
dass ich diesen Standard nicht erreichen kann. Hierzu habe ich zwei linke Hände.
Also mache ich es so wie ich es kann, wie ich es hin bekomme in der Hoffnung
dass es mir gefällt. Ich habe nicht die Geduld es so ausgefuchst zu machen.
Vielleicht fehlt mir auch nur ein Lehrer der mich begleitet, an die Hand nimmt
und den einen oder anderen Kniff zeigt wie man es macht. Ich denke auch nicht
die richtigen Werkzeuge zu haben. Doch ich möchte etwas Landschaft haben. Sieht
besser aus wenn die Züge dann fahren.
Nun habe ich den Berg etwas erweitert. Dieses Mal habe ich eine Mischung aus
Styropor und Kartonage verwendet. Auch Zeitungen kamen zum Einsatz. Darüber wie
gewohnt die Gipsbinden gelegt. einen Tag trocknen lassen und dann eine Schicht
Füllspachtel darüber gezogen. Als nächstes wollte ich in diese Masse dem einen
oder anderen Felsen heraus arbeiten. Ja ich wollte. Doch schnell hat mich der
Mut verlassen weil ich nicht wusste wie. Es hat mir nicht gefallen. Also wieder
Füllspachtel drüber gestrichen. Nun lasse ich die Geländeform wie sie ist. Einen
Becher mit Wasser bereit gestellt, grau, weiße schwarze und ockerne Farbe auf
einen deckel gegeben und so das Gelände bestrichen. Hierbei habe ich die Farbe
sehr verdünnt und über das Gelände laufen lassen. Hat mir farblich dann gefallen
und so hab ich es gelassen.
Stand Januar 2008:
zurück
Geschafft,
ich habe es endlich geschafft über meinen eigenen Schatten zu springen und mich
an einer eigenen Mauer versucht. zuerst hatte ich den Gedanken die Wand nach der
Tunnelausfahrt als Fels zu gestalten. Nur wusste ich nicht so recht wie und die
hergestellten "Felsabgüsse" konnte ich nicht so in Reihung bringen dass es mir
gefallen hat. Somit nahm ich einen Bleistift und Lineal zur Hand, zeichnete
erste Linien auf die Fläche, nahm einen Vorstecher in die Hand, stellte mich auf
einen Stuhl, lehnte mich über die Anlage und begann den Linien nach zu ritzen.
Mit jeder Linie, die fertig geritzt
war, wurde ich ein wenig stolzer und mutiger. Als ich dann mit den Querritzen
begann und jetzt die "Steine" einer Mauer sichtbar wurden war dies ein schönes
Gefühl. Ich kann nur empfehlen es selbst zu versuchen. Es einfach umsetzen. Das
schlimmste was passieren kann ist, dass man nochmals eine Schicht Innenputz
auflegen muss und es nochmals versuchen. Das selbst erlanget Ergebnis bringt
einem ein schönes Gefühl. Nein, man darf nicht den Fehler machen sich mit den
Spezialisten in der Branche zu vergleichen oder gleich zu tun. Man sollte oder
muss niemanden kopieren. Ich möchte keinen Wettbewerb gewinnen. Möchte meine
Anlage mit den mir zur Verfügung gestellten Mitteln, und meinen schöpferischen
Möglichkeiten der Ausgestaltung, eine Anlage bauen. Und ist dies dann zusätzlich
Anregung jemand animiert zu haben es selbst zu versuchen, so freut mich dies.
Nachdem mich die Mauer so erfreut hat habe ich das seit fast einem Jahr in der
Grundform fertig gestellte Straßentunnelportal für das Car-System wieder in die
Hand genommen und ebenfalls geritzt und anschließend mit Farbe behandelt. Ist
mir etwas zu dunkel geraten, doch meiner neutralen Begutachterin hat es sehr
gefallen. So hab ich es gelassen und eingebaut.
Diverse Gleise wurden in den vergangenen Wochen an Besetztmelder angeschlossen.
Weitere Weichen im Bahnhof mit Flüsterantrieben SLX864 versehen und eingestellt.
Die Daten in die PC-Steuerung MES übernommen und sind jetzt betrieblich nutzbar.
Stand
März 2008
zurück
In den vergangenen Wochen wurde am Car System weiter gebaut. Fahrdraht für das
FCS verlegt, Dauerstoppstellen integriert, Haltestellen in der Fahrbahn
eingesetzt und natürlich getestet. Man findet gefallen daran und vernachlässigt
die Bahn etwas. Nur ein wenig, denn sie ist auch immer wieder mal in Betrieb. Es
sieht gut aus, wenn die Züge fahren und auf der Straße die Autos. Wobei man es
noch nicht direkt Straße nennen kann. Der Fahrbereich für die Autos im Bereich
"Susch" sind verlegt. In eine Richtung, somit als "Einbahnstraße". Die Fahrzeuge
fahren am Bahnhof Susch vorbei. Kleine Fahrzeuge (Pkw, Sprinter, Wohnmobil,
kleine Busse) haben die Möglichkeit auf den Parkplatz neben dem Bahnhof
abzubiegen und dort zu parken. Die anderen Fahrzeuge fahren daran vorbei um im
Tunnelportal (sie oben) zu verschwinden. Dort wird entschieden ob es eine Runde
dreht oder in Richtung Davos fährt um dann nach dem Sägewerk aus dem Tunnel zu
kommen. Am Ende der Bergstrecke ist ein Kreisverkehr. Hier wird entschieden
wohin die Fahrt geht. Am Kreisverkehr vorbei kann zum Betonwerk abgebogen
werden, geradeaus geht es nach Davos Platz. Und fährt man in den Kreisverkehr
ein, so kann man auf den Parkplatz parallel zum Ladebereich von "Valser" parken.
oder direkt wieder zurück nach Susch fahren.
Fährt man Richtung Davos weiter haben die LKWs die Möglichkeit an das
Gütergleis zu fahren um Ihre Container oder Ladegüter umzuladen. Etwas weiter
kann zukünftig auf den Parkplatz gefahren werden um die notwendigen Lenkpausen
einzuhalten. Kleine werden auch die Möglichkeit haben direkt vor den
Güterschuppen zu fahren um dort ihrer Ladetätigkeit nachgehen zu können.
Wie im Vorbild auch werden Busse, Taxi oder Pkw links vor dem Bahnhof Davos in
der Bucht halten können um Reisende zu bringen oder abzuholen. Den Busbahnhof
gegenüber dem Bahnhof kann ich nicht realisieren. Hier wird das Hotel stehen.
Die Busse müssen daher rechts neben dem Bahnhofsgebäude halten.
Stand Mai 2008
zurück
Mit
der Funktionalität im Ablauf des Car Systems bin ich nicht zufrieden. Hier muss
ich nochmals in mich gehen und prüfen ob alles richtig verkabelt ist oder ob ich
hier einen Fehler gemacht habe. An manchen Parkplätzen mit Dauerhalt fahren die
Autos nicht mehr an. Entweder kleben die Reed-Kontakte in den Modellen oder die
Freimachspule liefert nicht genügend Power um es zu lösen. Und dann ist
"Handbetrieb" angesagt und die Modelle von Ihrem Stand zu lösen und in den
Fahrbetrieb wieder einbinden. Schön für mich ist es, dass ich mit meinen
Versuchen, Gedanken und Gesprächen mit Herr Freiwald das Gedankengut gelöst habe
die bestehende Software "TrainController" auch für das Car System tauglich zu
machen. Bin ich nun Mitinitiator einer
eventuellen neuen Softwarevariante?
Auf jeden Fall kann ich das Car System mit dem "TrainController" dauerhaft
steuern.
In der Zeit des Überlegens habe ich etwas am Gelände weiter gebastelt. Ein
Tunnelportal gesetzt und die Gleisrampe im Gelände eingebunden. Hierzu habe ich
Styropor verwendet um einen mehr oder weniger senkrechten Verlauf zu bekommen.
An den Seiten mit zusammengeknülltem Zeitungspapier aufgefüllt. So ergab sich
eine erste Grobstruktur. Um diese Struktur zu behalten wurde sie mit Gipsbinden
überzogen. Einen halben Tag Pause zum Trocknen gegeben und dann eine Schicht mit
Innenputz darüber gezogen. Ok, hierbei hat sich die erste Geländestruktur wieder
etwas verändert. Nach ein paar Tagen war die Feuchtigkeit weg und nun ging es
wieder ans Mauern ritzen. Ich ritzte einfach drauf los ohne groß etwas vor zu
skizzieren. Dachte mir, gibt eine Naturmaus und so kann es auch etwas schief
werden.
Diesen Stand hat die Anlage nun. Jetzt mache ich mir Gedanken wie dich es
farblich behandeln kann. Hier habe ich noch nicht viel Erfahrung und noch keinen
Lehrmeister gehabt. In den nächsten Wochen werde ich des Öfteren mit dem
Motorrad unterwegs sein und dabei bei einem Könner des Fachs immer wieder mal
Pause machen. Ich habe Hoffnung hierbei den Fortschritt einer Messeanlage mit zu
erleben können und dabei auch den einen oder anderen Kniff abschauen kann.
Stand Juni 2008
zurück
Weitere Wochen sind vergangen, in welchen sich an der eigenen Vorführanlage
nichts relevantes ereignet hat. Es ist „Sommer“ angesagt mit Grillen im Garten,
dem Motorrad durch die Gegend cruisen und die lauen Abende im Freien genießen
….. stimmt, dies war vergangenes Jahr. Dieses Jahr wurden wir noch nicht mit
durchgängig schönem Wetter verwöhnt.
Richtig ist, dass es wenig Zeit zur Weiterarbeit an der eigenen Anlage zur
Verfügung gab. Kundenfahrzeuge wurden umgerüstet, Anlagen neu erfasst oder dem
aktuellen Bauzustand angepasst.
Dafür
macht die entstehende Messeanlage große Fortschritte. Die Anlagendaten wurden
erstellt. Ausgiebig in der Simulation getestet und verfeinert. Die für den
Betrieb möglichen Lokomotiven mit den erforderlichen digitalen Lokdecodern
rautenhaus SLX830 ausgestattet und für das Programm kalibriert. Dann endlich,
aufspielen des Programms und der Anlagendaten auf einen im „Hinterzimmer“
stehenden Computer und die Anlage mit dem PC verbinden. Abgleich der theoretisch
erfassten Gleislängen mit den real verbauten Längen und der Prüfung der
zugeordneten Decoderadressen für die Gleise und Weichen.
Es folgte der spannende Moment: findet die Kommunikation PC mit der Anlage
statt. Treffer, die Verbindung findet statt, die Weichen schalten in
Grundstellung und die Rautenhaus Zentraleinheit SLX850AD wird vom Programm
eingeschalten.
War schon ein spannender Moment für mich, da der Planer und Erbauer der neuen
Messeanlage, Herr Kraus, noch etwas skeptisch, doch nicht zweifelnd, und selbst
sehr interessiert der Sache gegenüber stand. Verständlich, wurde er doch mehr
oder weniger mit einer Entscheidung konfrontiert, die entgegen seinen ersten
Planungen stand und von der er nicht wusste, ob sein Werk der Messeanlage damit
seinen Vorstellungen entsprechend gesteuert werden kann. Gespannt verfolgte Herr
Kraus wie die erste Lokomotive ins Programm integriert wurde, die ersten
manuellen Fahrstraßen gestellt und sich die Lok in Bewegung setzte. Die
Bremspunkte und Rückmeldungen wurden überprüft und noch Kleinigkeiten in den
Daten und dem Anschlussschema korrigiert. Die daran anschließenden Probefahrten
mit einem Zug waren reine Routine.
Jetzt galt es die Anforderung des Auftraggebers zu erfüllen. Bei zwei
Durchgangsschattenbahnhöfen mit jeweils 3 Gleisen und einem zusätzlichen
Stumpfgleis 7 Zugeinheiten so in Betrieb nehmen, dass ein ganztägiger
Messebetrieb ohne „Knoten“ ablaufen kann. Da ich die Funktionalität des
Programms sehr gut kenne, setzte ich während des laufenden Betriebs einen Zug
nach dem Anderen ein und übergab die Zugeinheiten anschließend den zugehörigen
Fahrplänen. Dies lief ohne Störungen ab und 6 Zugeinheiten drehten Ihre Runden
auf der noch im Holztorso stehenden Messeanlage. Der siebte Zug konnte nicht
eingesetzt werden, da er noch nicht vorhanden war. Kommt aber noch dazu. Tage
später konnte der technische Teil vom Auftraggeber in
Funktion und Betrieb von
sechs kompletten Zugeinheiten abgenommen werden. Meinem Gefühl nach konnte
dieser Nachmittag die Skepsis des Anlagenbauers
Herr Kraus für die Steuerung, und den zu erwartende Betrieb, vertreiben. So
vorbildnah wie die Anlage geplant ist und gebaut wird, so vorbildnah in der
Geschwindigkeit verkehren die Züge fahrtechnisch auf der Anlage. Ich bin mir
sicher, Modellbau und Modellbahn-Steuerung ergänzt sich und wird einen regen
Zuspruch auf den Messen finden.
Ja, doch, auch an meiner Anlage haben sich Kleinigkeiten weiter entwickelt. Die
Ausfahrt West des Bahnhofs „Susch“ wurde erweitert. Das Tunnelportal gesetzt,
die Tunnelröhren angebracht, Grundform des Gelände erstellt. Dies erfolgte in
einer gemischten Bauweise mit in Form geschnittenen Spanten aus Karton, Styropor
zur Ergänzung und Füllen von Lücken. Das ganze wieder mit Gipsbinden gesichert
und nach Trocknung mit „Gips“ überzogen. Die bestehende Brücke (Holz) erhielt
auch ihren Überzug mit Gips. In den Trocknungspausen begann das Setzen der Sommerfeldt Oberleitungsmasten. In den Tunneleinfahrten wurde der Fahrdraht
gespannt. Für die Straßen des Faller Car System waren ebenfalls noch zwei
Tunnelausfahrten erforderlich. Habe lange mit mir gerungen ob es gemauerte oder
Beton sein soll. Habe mich für Beton entschieden um zu testen, wie man dies
farblich hin bekommt. Brücke und Tunnelportal sind in grau gehalten, weiß noch
nicht wie ich es selbst werten soll. An manchen Stellen wurde der
„Fahrbahnbelag“ für das Faller Car System aufgebracht und ergänzt. Und natürlich
auch wieder Fahrversuche gemacht. Was mich hier erstaunt ist, dass die Original
Sprinter von Faller und das Wohnmobil an bestimmten Stellen immer den Draht
verlieren und dann Chaos veranstalten. LKWs und Busse fahren an diesen Stellen
ohne Probleme. Hat dies wohl etwas mit der Kraft der verwendeten Magnetschleifer
zu tun?
Stand Juli 2008
zurück
Wie schon erwähnt darf ich, so wie es meine Zeit zulässt, an der Entstehung
einer neuen Messeanlage als Zuschauer Teil haben. Immer wieder verbringe ich ein
paar Stunden vor Ort und staune über den Fortschritt der Anlage und mit welchen
Methoden gebaut wird. Wie etwas entsteht. Macht richtig Spaß ..... und zeigt mir
auch,
wie
wenig kreativ ich selbst im Bau der Landschaft einer Anlage bin. Wie wenig man
sich selbst gedanklich anstrengt mit den vorhandenen mitteln zu arbeiten. Ist
man bequem geworden, weil man so viel im Zubehörhandel erstehen kann? Verliert
man die eigenen Gedanken und Vorstellungen? Jedes Mal wenn ich wieder nach Hause
fahre habe ich etwas gelernt, mit den Augen gelernt. Und auch gelernt, dass man
es sich selbst zutrauen soll, ja muss. Nein, man kann niemanden kopieren und
sollte dies auch nicht tun. Doch man kann das, was man gesehen hat mit den
eigenen Vorstellungen verknüpfen. Und man das, was man dann selbst erstellt hat
mit Freude genießen und ein wenig auf sich stolz sein. Wenn ich vor Ort bin gebe
ich wohl jedes Mal so gewisse Kommentare und Seufzer ab, welche darauf schließen
lassen dass ich frustriert bin. Nein, ganz bestimmt nicht. Das "Gesehene" weckt
auch den Ehrgeiz gewisse Techniken mit der eigenen Fertigkeit zu verknüpfen. Und
ich stelle fest, dass es ein für mich brauchbares Ergebnis ergibt. Nein, meine
Anlage muss nicht ausgestellt werden, sie muss meinen eigenen Empfindungen
entsprechen. Eine weitere Erkenntnis ist, dass man wirklich die richtigen
Werkzeuge für seine Arbeit verwenden soll. Damit tut man sich beim Bauen und
Gestalten wesentlich leichter, kommt seinem Ziel viel näher und hat auch einen
Zuwachs an Freude.
Meine seither bevorzugten Baumaterialien sind Holz, Karton, Gipsbinden und
Gips. Und nun werde ich mit Styrodur konfrontiert. Ich übe gerade damit .... und
ich arbeite damit noch etwas schwer. Wobei die Form des Geländes nach der ersten
Bearbeitung etwas weicher aussieht als mit Gips. Zwischenzeitlich stehe ich vor dem
Problem, wie wird aus blauem Untergrund eine blühende Landschaft.... dazu sicher später mehr.
Derzeit gestalte ich das Gelände hinter der Hotel mit Gips. Wird wohl viel
Felsen und/oder Felswand geben müssen, so steil wie es abfällt. Anders geht es nicht, das Car
System muss ja auch dran vorbei . Jetzt muss der Innenputz noch trocknen um dann
wieder nass gemacht zu werden. Werde eine Grundierung aufbringen. Hiernach soll
es besser mit dem Aufbringen der stark verdünnten und wässrigen Farbe gehen.
Habe ich noch nie so ausgeführt und lasse mich überraschen. Muss mich in Geduld
üben und Schritt für Schritt gehen..... Fällt aber sehr schwer. Na ja, jetzt
werd ich als nächstes wieder Ordnung in meinen Modellbahnraum bringen, endlich
wieder ein paar Züge fahren lassen und 5 auch mal grade sein lassen.
Stand September 2008
zurück
Die vergangenen Wochen waren nicht so sehr ereignisreich an der Modellbahn. Der
Bereich hinter dem "gelben Hotel" wurde mit Innenputz überzogen und im
antrocknenden Zustand die erste Felsstruktur eingearbeitet. Nach dem Trocknen
erfolgte die Bearbeitung mit einem Stechbeitel und einer Metallbürste. Der
nächste Schritt war dann die gesamte Felsstruktur mit grauer Farbe zu streichen
und die Flächen für die Natur mit einer braunen Farbe. Dazu mischte ich die
graue Farbe an. Und wie es so ist wenn man es zum ersten Mal ausführt, es wurde
zu dunkel. Blankes entsetzen zog in meinen Blick ein. Nochmals überstreichen
wollte ich es nicht, da die Farbe sonst die Struktur wieder gefüllt hätte. Nun
begann der mühevolle Teil mit der Nachbesserung in helleren Farbtönen. Es sollte
nicht aufgesetzt wirken. Doch je mehr Zeit verging, umso besser wirkte es auf
mich. Und als ich dann nach einem Wochenende aus Graubünden zurück kam war ich
zufrieden, sah ich doch im Vorbild sehr viele Felsen und Steine die eben diese
dunkle Struktur hatten. Zufriedener machte ich mich ans Werk den ersten hellen
Grasboden aufzubringen. Darauf wird dann eine zweite Schicht in einer dunkleren
Grasart gezogen. So erreicht man eine etwas unruhigere Struktur. Jetzt müssen
noch
kleinere Büsche und Sträucher hinzu kommen. Das Arbeitsmaterial hierzu
findet man jetzt im Herbst bei den Spaziergängen in der Natur. Immer wieder mal
kommt man an einem Busch oder Strauch vorbei, welcher verdorrt ist und sich
hervorragend als Ausgangsmateriel für die Modellbahn ist.
Auf der rechten Seite des Bahnhofs "Susch" hat mir ein Teil der Felswand nicht
gefallen. So habe ich etwas Innenputz angemacht und darüber verteilt. Die grobe
Felsstruktur heraus gearbeitet und mit der aufgehellten grauen Farbe
überstrichen. Nun steht hier noch die farbliche Nachbehandlung an. Diese wird
mit farbigem Wasser erfolgen. So bleiben nur Farbreste in den Kanten und Ecken
haften. Als Abschluss wird mit einem harten Pinsel noch die Kanten in weiß
gebrochen. Dabei ist zu beachten, dass fast keine Farbe mehr am Pinsel sein
darf. Musste ich auch erst lernen (besser, bin am lernen).
Mit etwas Übung klappt es. Und
jedes Mal wird
es anders.
Anschließend noch etwas Gras und Moos aufgezogen, kleine Büsche in
Felsspalten platziert .... aber dies muss erst noch getan werden.
Die Messeanlage ist zwischenzeitlich fertig und wird am 12.10.2008 einen ganzen
Tag lang auf "Herz und Nieren" für den echten Messebetrieb getestet. In der
Simulation läuft es ja schon Monaten auf meinem Rechner. Immer wieder werden
Teile des Fahrplanbetriebs angepasst und verfeinert. Doch nun steht der Echt
Test an, damit die Anlage in Friedrichshafen auf der Messe auch funktionsfähig
ist. ...... Testbetrieb und Abnahme erfolgreich durchgeführt. Optisch sehr schön
und fein gestaltet. Eine Mischung aus blühender Wiesenfläche und Ansatz von
bergigem Gelände. Fahrtechnisch ist es eine Herausforderung an das Programm mit
7 Zügen und 2 Schattenbahnhöfen mit je 3 Gleisen und einem Stumpfgleis einen
Fahrbetrieb mit Gegenverkehr vollautomatisch ohne Knoten zu fahren. Ich bin sehr
zuversichtlich, dass die drei Tage Messebetrieb in Friedrichshafen gut
verlaufen.
November 2008
zurück
Die vergangenen Wochen waren in Bezug auf den Weiterbau sehr ereignislos. Es gab
keine Zeit dafür. Die Messeanlage für die Firma Bemo wurde ausgeliefert und vor
Ort nochmals in Betrieb genommen und abgestimmt. Parallel hierzu erfolgten
weitere Dauertests auf meinem PC in reinem Simulationsmodus um zu sehen dass es
auch dauerhaft für den Messeeinsatz geeignet ist. Dies erfolgte real auf der
Messe in Friedrichshafen vom 31.10.-02.11.2008 und anschließend auf der
Internationalen Messe in Köln vom 06.11.-09.11.2008. Es ist sehr befriedigend zu
sehen, dass der reale Betrieb so abläuft, wie man es sich vorgestellt und
geplant hat. Der Erbauer der Anlage, Herr Stephan Kraus von smk modellbau, war
ebenfalls mit der positiven Resonanz und Aussagen der vielen Besucher zufrieden.
Das Wochenende vom 13.11.-16.11.2008 war für die Messe Modell Süd Bau + Bahn
eingeplant. Hauptsächlich Anlauf für die N-Bahner mit internationalem Treffen
N-Bahntreffen. Sehr interessante Anlagen und Module in allen möglichen
Baustadien waren zu sehen. Die Resonanz an unseren Stand, rautenhaus digital,
war sehr gut. Im Vergleich zur Messe 2007 waren mehr Besucher vor Ort. Die
Enttäuschung, dass nur vier Hersteller vor Ort waren (rautenhaus digital,
Faller, Trix/Märklin, Viessmann), hielt sich bei den Besuchern in Grenzen.
Mehrheitlicher Tenor der Besucher an unserem Stand war, dass sich der Besuch
gelohnt hat.
Hatte ich mal Zeit, so nutzte ich diese auch um zu entspannen und genoss es
meinen Zügen bei der Fahrt über die Anlage zu zu sehen. Nicht untätig, baute ich
dabei auch Decoder in Fahrzeuge ein oder reinigte und reparierte Lokomotiven.
Langweilig wird es einem nicht. Sobald die Rückstände der vergangenen Wochen
aufgearbeitet sind wird an der Anlage weiter begrünt.
April 2009
zurück
Wie die Zeit vergeht, schon ist April. Und seit 4 Monaten keine Aktualisierung
des Baubericht. Bin selbst erstaunt und überlege was alles war? So manchen
Decoder in Kundenloks eingebaut, einige Reparaturen fertiggestellt (nach langer
Wartezeit auf die erforderlichen Ersatzteile), ein klein wenig an der Vegetation
an der Anlage weiter gebastelt, Messe Nürnberg besucht, an der Messe Sinsheim
Teil genommen. Die vergangenen Monate brachten das neu RMX-Format von Rautenhaus
digital wesentlich weiter. Freu mich, dass ich an den Gedanken der Umsetzung
Teil haben darf. Die Testgeräte sind an der Anlage im Einsatz. Der erste Tag des
Tests brachte für mich eine Überraschung. Ein Teil der eingebauten Servoantriebe
ging nicht mehr. Warum? Ganz klar, das RMX-Format trennt eindeutig zwischen
Loksignalen auf der Schiene und Schalt- und Meldesignalen im Schaltbus. Und ich
habe einen Teil meiner Servoantriebe in der Variante eingebaut die direkt auf
dem Schienensignal schaltet. Problem war nun, dass 22 Weichen im Bahnhof nicht
mehr geschaltet werden konnten. Oha, großes Problem, welches gelöst werden
musste. Ein Telefonat mit Walter Radtke und es war kein Problem mehr. Es gibt
die Möglichkeit, dass man im zweiten Bus das Schienensignal transportieren kann.
Dies erforderte die 22 Elektroniken vom aktuellen Schienenanschluss zu lösen und
neu zu verkabeln. Wie es nun mal so ist liegen die 22 Weichen auch nicht direkt
nebeneinander. Klar, sie sind von einem Teil der Anlage zum anderen Teil der
Anlage verstreut. Dies dauerte einige Tage. Das nächste Problem das auftrat ist
die Realität, dass die MES ein reines DOS-Programm ist, noch. Jetzt galt es über
ein Nullmodem-Kabel den DOS-Rechner mit dem Windowsrechner zu verbinden um die
Steuerdaten an die Anlage zu senden. Geht natürlich auch nicht auf das erste
Mal. Zwischenzeitlich habe ich eine Version der RMX-PC-Zentrale auf dem Rechner
die sehr stabil läuft. Was passiert nun? Vom Ursprung ist die MES eine Software
die zeitglich mit Selectrix (und für Trix) geschrieben wurde. Die Steuerung ist
ausschließlich auch Selectrix ausgerichtet, da dieses System von Anbeginn an
lastgeregelte Lokdecoder hat und einen Datenbus, der 13 Mal pro Sekunde getaktet
ist. Dies konnte und kann kein anderes System. Alle Informationen werden
gleichzeitig verarbeitet. Und damit können keine anderen Decoder angesteuert
werden. Mit der Einführung des RMX-Formats wird dies jetzt etwas anders. Nun
kann ich in der Zentraleinheit hinterlegen, welches Decoder-Format in einer Lok
eingebaut ist (SX, SX2, DCC). In der Steuerungssoftware gebe ich nach wie vor
die Decoder-Adresse und die erforderlichen Parameter. In der
RMX-PC-Zentrale sind in der Lokdatenbank die Lokomotiven mit den
Lokdecoder-Formaten und den Möglichkeiten eingetragen. Ergänzend wird in der
RMX-PC-Zentrale nun in der Translater-Funktion noch die Loknummer mit der
Adresse hinterlegt. Jetzt sendet das Anlagensteuerungsprogramm die Fahrbefehle
über das Nullmodem-Kabel die Befehle in den Windows-Rechner. Die RMX-PC-Zentrale
nimmt den Befehl entgegen und schaut im internen Translater nach der Adresse.
Mit dieser Adresse wird im RMX-Kanal nun der nächste freie Kanal belegt und über
das Interface an die Zentrale, und somit an die Schiene, gesendet und der Zug in
Bewegung gesetzt. Und jetzt fährt auch die Lok mit dem DCC-Decoder......
nichts für ungut, DCC betreibe ich für den Test.
Nein, es ist nicht verwirrend, auch wenn man es auf den ersten Blick beim Lesen
so empfinden mag. Ein gutes System wird verbessert und zukunftstauglich gemacht.
Manch aktueller Anwender wird und kann hier "updaten". Für Neueinsteiger eine
echte Chance Multiprotokoll von Beginn an zu verwirklichen. Aktuelle
Informationen liest man unter den nachfolgenden Links:
http://www.rautenhaus.de/themen/rmx-system.html
http://www.rautenhaus.de/themen/rmxfaq.html
http://www.rautenhaus.de/themen/rmxfaq.html
Und, um es nicht zu vergessen, die Freiluftsaison hat begonnen. Das Motorrad
wurde wieder fahrtauglich gemacht und die ersten Runden gedreht. Den Fahrtwind
um die Nase wehen lassen. Bisher waren es immer nur kleine Runden hier um den
Ort. Doch dieses Jahr ist der Gedanke da eine Tour zur RhB über den Albula und
zum Bernina zu starten. Harren wir der Dinge und der Umsetzung. An dieser Stelle
einen herzlichen Gruß an die Biker unter den Bahnern.
August 2009
zurück
Ereignisreiche Wochen sind vergangen.
Der
lange gehegte Gedanke ist umgesetzt. Die Fahrt mit dem Motorrad über den Flüela-, Bernina-
und Albulapass sind für dieses Jahr Geschichte. Ein wunderschönes Erlebnis: die Fahrt, die Begleitung,
die Landschaft und die Züge zum Fest in Davos ... und trocken während den Fahrten.
Immer wieder einen Halt eingelegt und die Natur genossen, Bilder gemacht und
Anregungen mit genommen. Sicherlich
nicht die letzte Tour ins wunderschöne Graubünden gewesen.
Modellbahnerisch stand in den vergangenen Wochen der Fahrbetrieb im Vordergrund,
mehr ging nicht. Statt am Gelände zu gipsen wurde mein rechter Arm mit dieser
Masse versehen. Damit auch wirklich nichts getan werden konnte ist die linke Hand
gleich mit verbunden worden.
Und da sag noch einer, dass die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
gefahrenfrei ist. Erstaunlich auch, wenn man zur Genesung alleine zuhause ist,
es einen dürstet und vor einer verschlossenen Flasche steht, welche Kreativität
man entwickeln kann.
In den zurückliegenden Monaten hatte ich begonnen eine auf der Homepage von
Modellbahner Reto Sager
bereitgestellte
Bauanleitung zur Herstellung von Bäumen zu verinnerlichen und selbst einmal zu
testen. Zur Umsetzung der Bauanleitung kam es, nachdem ein Modellbahnkollege mit einem Plan
für eine neue Anlage, und genau so einem Baum, mich besuchte und damit etwas
"neidisch" machte. Die ersten Versuche wanderten in den großen schwarzen Eimer
mit dem Deckel. Aufgeben? Nein, natürlich nicht. Weiter machen und immer wieder
testen. Und jetzt sind meine ersten beiden "Lärchen" fertig. Natürlich nicht so
exzellent wie das Mustervorbild des Ideengebers Reto Sager. Doch für meine
ersten selbstgemachten Bäume bin ich zufrieden. Es ist absehbar dass der Gips
entfernt wird und mit der
Krankengymnastik für den Arm begonnen werden kann. Um den Arm wieder beweglich
zu machen wird eine meiner Übungen sicherlich "Draht zuschneiden" sein. Und damit werde ich wieder
testen wie es ist Bäume selbst zu machen. Doch eines habe ich noch nicht raus:
wie geht man problemlos und zielsicher mit einem Sprühkleber nach dem ersten
Sprühgang um?? Wie reinigt man die Düse?? Welche Sprühmenge ist erforderlich? Die
weiteren Versuche werden es zeigen. Bilder meiner Bauversuche im Abschnitt Anlagenbau Teil 9.
Immer wieder stehe ich vor der Anlage und sehe mir die "Felswand" hinter dem
Hotel an. Bin noch nicht sicher, wie ich hier weiter gestalten soll. Ob mit
einigem Grün hier gearbeitet werden soll oder ob ich es als reale Felswand
belassen soll. Gefühlsmäßig tendiere ich dazu stellenweis einen leichten Überzug
mit Grün zu verwirklichen. Vom Gedanken her soll dies einen Moosbewuchs
darstellen. Nur wenn es zu dicht wird, dann wird es nicht wirken. Hier muss ich
über meinen Schatten springen um es zu tun und versuchen. Es wird schon werden ....
Dezember 2009
zurück
Die vergangenen Monate haben an der Anlage keine gravierenden Änderungen
gebracht. Zu wenig Zeit stand zur Verfügung. So manche Kundenlokomotive wurde
mit einem Decoder ausgestattet. Daten von Kundenanlagen ergänzt, teilweise nach
einem kompletten Umbau neu erfasst. Im Bahnhof Davos Platz einen Teil der noch
fehlenden Servoantriebe eingebaut und im Schattenbahnhof defekte Hofmannantriebe
durch motorische Antriebe von Bemo ersetzt (bedingt durch den eingesetzten
SLX828 ist motorisch durch motorisch zu ersetzen).
Durch
so manches Testgerät war es im Bereich der Zentrale etwas unübersichtlich.
Dieser Bereich ist nun wieder einer logischen Ordnung zugeführt worden. Die
Verkabelung im Untergrund hat in den vergangenen Monaten durch ein immer wieder
mal einzubauendes Testgerät gelitten und darf daher zwischenzeitlich als
Chaotisch bezeichnet werden. Sieht nicht mehr schön aus, war jedoch
erforderlich. Sobald die noch fehlenden Servoantriebe eingebaut sind wird es
gerichtet. Damit auch die Buskabel in der Länge angepasst und nicht mehr
„fliegend“ verlegt.
Im Zuge der Neuanordnung der Bauteile um die Zentraleinheit ist in diesem Bereich das eingeplante Tunnelportal eingebaut worden. Ergänzt mit einer Tunnelröhre, welche mit dunkel gestaltetem Styrodur verlängert ist. Der Schienenbereich in der Tunneleinfahrt wurde geschottert und mit Kleber fixiert.
Im Gleisverlauf der Anlage sind zwei kritische Stellen vorhanden. Diese sollen bleiben damit erforderliche Testfahrten für neu entwickelte Fahrzeuge durchgeführt werden können. Werden diese gemeistert, so darf davon ausgegangen werden, dass es bei normal verlegten Anlagen funktioniert. Aktuell läuft grad wieder ein Test …. und ich bin von diesem Fahrzeug sehr angetan.
Erste Trockenübungen mit einem Airbrush-Set habe ich unternommen. Der Mut zur Farbe hat noch gefehlt. Beginnen werde ich damit die Fahrleitungsmasten Nummer 389 von Sommerfeld mit Farbe zu besprühen. Dies habe ich an der Messeanlage „Pregün“, gebaut von Herrn Kraus SMK-Modellbau, gesehen und hat mich überzeugt. Der Sockel der Masten ist mit Malerkrepp abgedeckt um den Grundton zu behalten. Lediglich die Masten und Ausleger sollen behandelt werden. Auf das Ergebnis bin ich gespannt. Als Farbe ist RAL 7042, Verkehrsgrau A, vorgesehen. Prüfen ob dies passt kann ich erst nach meinem nächsten Besuch bei der Rhätischen Bahn. Der Farbton wurde daher vorab von diversen Aufnahmen vorhandener Bilder abgeleitet.
Viel Zeit wurde aufgewendet für die Erfassung und den Testbetrieb einer neu entstehenden Messeanlage. Im Simulationsbetrieb konnten 9 Zugeinheiten dauerhaft betrieben werden (und dies bei 2 x Schattenbahnhofsgleisen und einem Stumpfgleis). Bei der Erstinbetriebnahme in der Werkstatt war ein Betrieb mit fünf vorhandenen Fahrzeugen erfolgreich. Bei laufendem Anlagenbetrieb in einem Schweizer Fachgeschäft gab es leichte Betriebsprobleme. Wie sich im Nachhinein herausstellte wurden die vorgesehenen Zugeinheiten etwas durcheinander gewirbelt (Längen verändert) und passten damit nicht mehr in die zugewiesenen Schattenbahnhofsgleise. Was zur Folge hatte, dass Fahrstraßen nicht mehr aufgelöst wurden und der Betrieb sich so ab und an zum Stillstand kam. Durch das manuelle Auflösen der Fahrstraße ging es dann wieder weiter.
Nicht zu vergessen die drei Messen im Oktober und November in Friedrichshafen, München und Stuttgart mit regem Publikumsandrang und vielen interessanten Gesprächen mit zufriedenen Anwendern, interessierten Neueinsteigern und Systemumsteigern.
Juni 2010
zurück
In den vergangenen Wochen standen die Messen in Karlsruhe
und Dortmund im Vordergrund. Auch hier interessante Gespräche, Meinungen und
Ansichten. Hat zur Folge, wenig Zeit für die eigene Bahn und den weiteren
Baufortschritt. Etwas Abstand bringt neue Gedanken, Ansichten und Eigenkritik.
Welches bedeutet, dass ich immer wieder meine Planungen angesehen habe und mit
dem heutigen Denken konfrontiere. Dies mit dem Ist vergleiche.
Daraus ergibt sich neues Gedankengut. Die ursprüngliche Planung sah vor, dass
vom Bahnhof „Susch“ eine direkte Straßenverbindung nach „Davos Platz“ führt,
welche nach Susch weiter geführt ist. Planungstechnisch auf dem PC und im
Gedankengut akzeptabel. Und nun gefällt es mir nicht mehr. Somit erging
folgender Entschluss: es wird abgebaut.
Der Anlagenteil „Susch“ ist für den Rückbau vorgesehen und wird der Verschrottung zugeführt. In wenigen Wochen Geschichte sein und der Vergangenheit angehören. Abschnitt „Bahnhof Davos Platz“ und Kreuzungsbahnhof „Surava“ bleiben erhalten. Das Car System wird nur noch auf dem Anlagenteil „Davos Platz“ integriert. Eine Verbindung zu den anderen Anlagenteilen ist nicht mehr vorgesehen.
Warum dies? Die Harmonie in diesem Anlagenteil hat mir insgesamt gefehlt. Die Erkenntnis: Ich wollte zu viel und dies gibt kein schönes Bild ab. Es wurden verschiedene Techniken ausgetestet, welche in sich schlüssig sind und für sich ein passendes Bild abgeben. Nicht jedoch in der Gesamtheit. Somit traten neue Gedanken ein und es begann die Zeit des Nachdenkens, wie es umgestaltet oder neu gemacht werden kann. Nach wie vor bin ich nicht dazu veranlagt einen ganz bestimmten Teil der RhB akribisch nach zu bauen. Abschnitte / Ausschnitte des Vorbilds werden Pate stehen und Anreize für den Bau vorgeben, nicht in logischer Reihung sondern in der Möglichkeit meines Platzes.
Für den bisherigen Abschnitt „Susch“ sollen auf der einen
Seite am Hang entlang zwei Gleistrassen verlegt werden und auf der anderen Seite wird
im Ansatz „Muot“ dargestellt. Bietet sich an, da es direkt aus einem Tunnel
kommt und nach Durchfahrt in einer Galerie und Tunnel wieder entschwindet um auf
der Rückseitigen Hanglage als dritte Gleistrasse zu verlaufen. Ich weiß, nicht
vorbildkonform, doch einen Auslauf brauchen die Züge und sehen möchte ich sie
auch.
Dieser Anlagenteil ist landschaftlich geprägt. Ein Gebäude in „Muot“ und die
vorhandene Turmruine von Firma Luft wird integriert. Bahntechnisch wenn möglich
ein Unterführung/Brücke, eine Galerie und ein Überhang. Und natürlich
Landschaft, so gut es möglich ist.
Der Rückbau/das Abräumen hat begonnen, die Anfrage der Holzarbeiten ist erfolgt. Verzögerungen wird es auf Grund des sich abzeichnenden schönen Wetters geben, da eine Fahrt mit dem Motorrad dem "Arbeiten im Hobbyraum" vorgezogen wird.
Oktober 2010
zurück
Manches aus meinem bezeichneten Abschnitt "Susch" wurde abgeräumt, doch für den
geplanten Abriss hat es nicht gereicht. Ich konnte mich nicht überwinden es zu
tun. Immer wieder stand ich vor dem Abschnitt und stellte mir die Frage: was
machst damit??
Stand ich so zweifelnd vor der Anlage mit den Fragen, so gab mir meine Frau zu
verstehen, dass sie es lassen würde. Ebenso bekam ich diese Aussage von Kunden
die mich besuchten. So nahm ich meine Planungsunterlagen im PC zur Hilfe und
plante den "ungeliebten" Teil der Landschaft neu. Das Car System in diesem Teil
wurde gestrichen, das daraus resultierende Tal in die Höhe gezogen und ein
kleiner
"See" oder Tümpel mit einem vorbeiführenden Wanderweg in Betracht
gezogen und gezeichnet. Auch hier gab es leichte Zweifel. Die vergangenen Tage
in Graubünden habe diese mittlerweile verfliegen lassen. Begegneten mir auf den
Wegen in den Bergen doch so mancher größere Fleck Wasser. Selbst ein kurzes
Stück Wanderweg direkt am Bahngleis der RhB.
Fazit: das Teil "Susch" bleibt bestehen, wird aber in der Kule umgestaltet! Das
Car System hier ist Geschichte. Daraus ergibt sich im oberen Teil mehr Platz
für das "Sägewerk" und den "Valserverlad"
Neue Gedanken und ursprüngliche Ausführung

März 2011
zurück
Der versenkte Bereich im Teil "Susch" wurde in den vergangenen Wochen
aufgefüllt. Viele Lkw-Ladungen waren erforderlich und mussten koordiniert
werden. Nun ist die Verfüllung abgeschlossen. Die kleine Vertiefung für einen
Bergtümpel hat sich ergeben, ebenso einen Wanderweg um das Gelände. Die
Ausführung der Optik ist derzeit winterlich weiß und mit einkehrendem Frühling
zieht auch sicher ein passender Untergrund mit ein und wird sich der vorhandenen
Umgebung anpassen.
Auf der gegenüberliegenden Seite "Surava" hat sich die
Geländeform verändert. Ansteigende Hänge in Styrodur und Styropor sind
gewachsen. Die Brücke steht nun nicht mehr so verloren da. Noch ist erst eine
grobe Struktur vorhanden und wird in den nächsten Wochen nach verfügbarer Zeit
verfeinert. Direkt an der Ausfahrt von "Surava" Richtung "Davos Platz" wird sich
eine steile Wand auftun. Hier grüble ich noch, ob eine Felswand oder eine
Mauersteinwand entsteht. Wird wohl spontan bei der Ausarbeitung dieses Bereichs
entschieden. Das Ausfahrsignal in diese Richtung wurde endlich fest installiert.
Als Signalbild erscheint vom Innengleis Fb2, Gleisrichtungspfeil und
Abfahrauftrag. Am Außengleis wird Fb1, Gleisrichtungspfeil und Abfahrauftrag
signalisiert.
An den beiden Stumpfgleisen ist auf Weichenmitte ein Zwergsignal installiert
worden. Es werden die Begriffe Halt und Fahrt signalisiert.
Bereits seit geraumer Zeit (April 2009) wurde die Rautenhaus Zentraleinheit SLX850AD gegen eine Zentraleinheit RMX950 ausgetauscht. Ebenso wurde das Interface auf den RMX-Modus getauscht. Aber, die Anlage wurde weiter im alten Modus des SX-Standards betrieben. Warum?? Bedingt durch den Einsatz der DOS-Software MES Computer-Control wollte ich nicht umstellen. Immer wieder kam es nach sehr kurzer Zeit zu komplettem Stillstand. Windows XP greift im Hintergrund auf die Schnittstelle zu, benutzt Ressourcen und damit kommt die Echtzeitsoftware MES Computer-Control nicht klar. Das Programm geht davon aus, dass ein Fehler im Datenbus vorliegt und stellt die Anlage mit einem Nothalt ab. Und dies dann regelmäßig. Das machte überhaupt keinen Spaß mehr.
Ich
ließ mich überzeugen einen neueren PC für die Anwendung zu ordern und zu
verwenden. Gleich mit Windows 7 ausgestattet. Dann sollte der Versuch starten
beide Programme auf einem Rechner gleichzeitig zu betreiben und auf zwei
Bildschirmen dar zu stellen. So wurde auch die RMX-PC-Zentrale Professional zur
Verwaltung der Daten installiert. Und die MES-Software. Klar läuft das
DOS-Programm nicht mehr im 64-Bit Modus. Daher musste eine virtuelle DOS-Box
installiert und erzeugt werden in welcher das Programm abläuft. Eine Karte wurde
in den PC eingebaut und die beiden Ausgänge als COM7 und COM8 definiert. Die
Daten werden nun über COM8 und COM7 als virtuelle SX-Daten in der
RMX-PC-Zentrale verarbeitet und dann über die COM1-Schnittstelle an das
Interface und den Datenbus weitergegeben. Und was war - Schiffbruch erlitten,
nichts ist gegangen, Frust pur. Na ja, fröhlich war ich nicht gerade. Viele
Stunden in den Sand gesetzt?? Das darf nicht sein. Wir haben nachgedacht an was
es liegen könnte. Alle Daten werden verarbeitet, alles richtig gemacht und doch
kommt nichts an. Warum? Es gab so manch lautes Wort in meinem Hobbyraum. Die
Komponenten wurden abermals kontrolliert, alles in Ordnung. Bis auf ein einziges
Teil: der USB-Konverter. Ich hatte einen alten USB-Konverter am Rechner dran und
diesen nicht aktualisiert. Somit blieb ein Teil der Daten darin hängen und kam
nicht im Interface an!!! Kleines Teil, große Wirkung. Nachdem ein aktueller
USB-Konverter angesteckt wurde war der Erfolg da. Die Daten kam wieder an, die
MES konnte gestartet werden und der Testzug drehte unbekümmert seine Runde,
keine Fehlermeldung mehr. Uneingeschränkter Betrieb war wieder möglich.
Der Stand war nun, dass auf dem neuen Rechner die RMX-PC-Zentrale gestartet wird, dann die Software MES Computer-Control. Auf dem Bildschirm eins wird die RMX-PC-Zentrale angezeigt, auf dem zweiten Bildschirm die MES. Und es läuft. Der Nachteil an dieser Konstellation ist, dass man immer mit der Maus auf den Bildschirmen hin und her schwenken muss um auf das andere Programm zugreifen zu können. Dies hat mir nicht zugesagt.

Da die MES auf dem Windows-Rechner in einer virtuellen DOS-Box
läuft habe ich den Entschluss gefasst den seitherigen Rechner mit der Steuerung
weiter zu verwenden. Über ein Null-Modemkabel wurde der COM1 Ausgang mit dem
COM7 Ausgang des Windows PC verbunden. Die passende Einstellung in der
RMX-PC-Zentrale vorgenommen. Und nun läuft das Programm wie bisher auf seinem
Rechner, wird in der RMX-PC-Zentrale verarbeitet und dann weiter gegeben. Und,
ich habe beide Programme ohne umschalten gleichzeitig im Zugriff.
Es gefällt mir zu sehen wie es abläuft. Auf dem MES-Bildschirm sehe ich die
Steuerung für die Züge und auf dem RMX-PC-Zentrale Bildschirm sehe ich die
verarbeiteten Daten. Und habe zusätzlich über die dargestellten Handregler
Zugriff auf die Sonderfunktionen der Lokdecoder, insbesondere eines Soundmoduls.
Ob dieser Aufwand erforderlich und notwendig war??
Um den Interessenten die Möglichkeiten von RMX zu zeigen, ja. Um Zugriff auf die
Zusatzfunktionen zu haben, ja. Um Fahrzeuge mit DCC-Decoder einsetzen zu können,
ja. Fahre ich allerdings uneingeschränkt im reinen SX-Modus weiter, dann war es
nicht erforderlich. Aber gefallen tut mir die neue Möglichkeit der Nutzung und
Ansicht der RMX-PC-Zentralen Monitors schon. Und da die RMX-PC-Zentrale auch die
Möglichkeit der Touchscreen-Anwendung hat wird wohl bei Gelegenheit der passende
Monitor seine Verwendung finden.